1956/08 - 1956/14
 
           
 

Wie schon in der vorherigen Geschichte "Der Hut ist weg" hat auch diese Meckiepisode eine sich wiederholende Titelzeile, unter der die jeweilige Folge benannt wird, wobei hier die grafischen Feinheiten fehlen.

Obwohl die Meckiseiten im Original farbig sind, wurden sie bisher nur in Brauntönen gedruckt - was sich im Verlauf dieser Geschichte ändert. Folge 14/1956 ist die erste auch in Farbe abgedruckte Meckiseite, was den Künstlern endlich noch weitere Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Dramatisch ausgedrückt könnte man den Inhalt als eine Art "Rachefeldzug" beschreiben. Während die Meckifamilie Urlaub in den Pyrenäen macht, will man das Geheimnis üm die "bösen Geister" lösen, die die Dorfbewohner dort malträtieren. Das gelingt natürlich, aber im Zuge der Untersuchung wird Charly Pinguin das Opfer eines naschsüchtigen Bären, kulturfremder Höhlenmenschen und eines in den Wäldern lebenden Stammes von Schraten. Ein Pinguin sieht rot, verbündet sich mit den Plagegeistern, den Raben, und zahlt es den Missetätern, die ihm so üble Streiche gespielt hatten, in gleicher Münze heim.

Am Ende spannt er sogar einen wilden Wespenschwarm für seine Aktionen ein, was dazu führt, dass die Freunde aus dem Gebiet nur noch als Wespen verkleidet entkommen können.

 
           
         
     
           
         
Eine geeignetere Aufforderung, sich ins Abenteuer zu stürzen, kann man Mecki wohl nicht machen... Schon im ersten Bild der Folge sind kurz und prägnant alle Weichen für den Rest der Geschichte gestellt.
           
       
   
           
         
Ganz im Stil der Zeit erreicht die Mecki-Familie ihr Ziel in einer Kapsel. Der Hinweis auf Kopernikus Krempe zeigt, dass man davon ausging, dass der Erfinder, der in zurückliegenden Geschichten auftrat, dem Leser bekannt sein sollte.
           
         
           
         
Eine Geschichte, die für Charly Pinguin letztendlich nur gut läuft: Er zahlt es seinen Widersachern nicht nur heim, sondern kann sich auch seinen Traum vom Fliegen erfüllen, indem er sich kurzerhand das Federkleid eines Raben ausleiht. Geht doch!
           
       
 
Vorfreude ist doch die schönste Freude! Reinhold Escher stellt den fröhlich gelassenen Vorbereitungen des Pinguins für einen üblen Streich die ahnungslose Ruhe des Schratstammes gegenüber.
     
 
 
Ein Ausflug mit abruptem Ende: Die Meckifamilie im Wespenkostüm und der Hinweis, dass dies wirklich das Ende dieses Abenteuers ist.
 
 
       
Letzes Update: 3. Oktober 2009