1956/15 - 1956/32
   
           
     

Überraschenderweise hat der Redaktionsigel hier das Bedürfnis, sich für einige Zeit von seinen Freunden zu erholen und so verschwindet Mecki spurlos.

Was folgt, sind 17 Folgen von Abenteuern von Charly Pinguin und dem Schrat, die versuchen, Mecki wiederzufinden, was ihnen in Folge 32 des Jahres 1956 dann auch gelingt.

Die Titelgestaltung der vorherigen Folgen wird hier umgekehrt: Der Folgentitel wird jetzt groß geschrieben und der sich wiederholende Titel der Geschichte "Mecki ist spurlos verschwunden" erschient kleingeschrieben darunter. Selbst die fantasievolle Titelgestaltung der beiden vorherigen Geschichten wird zurückgenommen und durch einfache Schrift ersetzt.

Zunächst geht es erst einmal darum, dass die beiden "Verfolger" Charly und Schrat genug Geld verdienen, um die Verfolgung überhaupt erst einmal aufnehmen zu können, was bereits genug Aufregung stiftet, um mehrere Folgen zu füllen. Schließlich bricht der Schrat sogar seinen Versuch ab und eröffnet im Grunde ein neues Abenteuer in einem Puppentheater, wo er einen Kasper zum Leben erwecken will. Mit Hilfe eines Zauberbuches und einer fliegenden Badewanne wird dann aber die gemeinsame Suche wieder aufgenommen und im Reich des Neptun der "Verein zur Auffindung des lieben Mecki" gegründet, was aber auch nicht weiter hilft.

Die Spur wird heißer, als der Makler Pankratius Spekulatius das Schloß Meckernich in Folge 27/1956 zum Verkauf anbietet und den Schrat und Charly zum Aufräumen des Schlosses bringt, indem er den Anschein erweckt, als sollte der neue Schlossherr Mecki werden.

Als der Schwindel auffliegt, führt der Weg die Suchenden letztendlich zum Mamagassoberg,wo Mecki schon die ganze Zeit über nach Schätzen für ein Museum sucht. In Folge 32/1956 sind die Freunde dann endlich wieder vereint.

   
           
 
 
             
           
Auch in der Geschichte um den verschwundenen Redaktionsigel ist man mit dem ersten Bild schon mitten im Geschehen. Aus dieser Alltagsszene heraus führt der Weg in die unterirsische Welt der Zwerge, in die Unterwasserwelt Neptuns und gar zum König von Tulponesien.
             
           
 
             
         
Möglicherweise war es die Absicht von Reinhold Escher, den beiden Aktions- trägern Charly Pinguin und dem Schrat in dieser Geschichte noch mehr Raum für slapstickartige Einlagen und komische Abenteuer zu geben und sie zu den Hauptfiguren zu machen. Die Gemütlichkeit und Klugheit des Redaktionsigels macht ihn gerade bei jüngeren Lesern nicht unbedingt zur Lieblingsfigur der Serie. Da kamen bereits 1956 die Chaoten Charly und Schrat eher in Frage.
   
                   
   
 
                   
         
Auch die gruseligen Partien der Geschichte gelingen Reinhold Escher hervorragend, wie hier, als die Freunde ein Schmugglerschiff betreten (32/1956). Hier kommt der Stimmung die Braun-Schwarz-Kolorierung besonders zugute.
                   
       
 
                   
               
Letztes Update: 14. Januar 2010