1956/43 - 1956/52
 
       
   

Der Redaktionsigel hat auch in dieser Episode seine Heimat noch nicht wieder erreicht und macht die Entdeckung, dass die nahebei lebenden Königskinder Alabaster und Elfenbeinchen keine Freude am Leben haben, weil ihnen das Spielen verwehrt wird. Nach einigen Ausbrüchen der beiden erreicht es Mecki schließlich, dass sie sich einer Malschule anschließen dürfen und ihre Lebensfreude wiederfinden. Kurz darauf wird er aber nach Amerika abberufen, wo einige wichtige Aufgabe ihn erwartet: Er soll sein gerade erschienenes Buch "Mecki bei den Indianern" dem Apachenhäuptling Winnetou als Geschenk überreichen. Sein Erscheinen in den USA ist von dem dort üblichen Starrummel begleitet, den seine Freunde in Deutschland endlich zu Hause am Fernseher mitverfolgen können. Ohne Mecki treiben Charly und der Schrat ihr übliches Chaos und am Ende erfindet der einfallsreiche Pinguin aus Versehen auch noch eine Spülmaschine.

Leider geht die ursprüngliche Idee der Geschichte durch Meckis Marketing-Tour verloren und auch die guten Gags der einzelnen Seiten können nicht über die Tatsache hinwegtrösten, dass die Dominanz der Buchvermarktung hier zu groß ist.

   
             
         
 
               
       
Tristesse pur "bei Königs". Die Königskinder haben im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu lachen. Der lebende Nussknacker Krachmandel und der Hauslehrer Drill müssen dafür sorgen, dass die Kinder von König Rauschebart sich ganz dem höfischen Leben widmen.
               
 
 
               
       
Erheblich lebendiger geht es da schon in der Welt der Mecki-Familie und ihrer Freunde zu, die das Leben zu leben weiß und keine Gelegenheit ausläßt, Abenteuer zu erleben und Spaß zu haben.
               
     
   
               
       

Man muss sich nur zu helfen wissen: In der Wüste Amerikas kommt Mecki seinem Ziel mit Fantasie und Mut Schritt für Schritt näher.

Ein weiterer Beleg für Reinhold Eschers immensen Ideenreichtum.

 
               
   
 
               
       

Ist das noch "Schleichwerbung"? Auf jeden Fall führten die Werbemaßnahmen in den laufenden Mecki-Geschichten der HörZu jedes Jahr aufs Neue zu Unterbrechungen im Erzählfluss.

Hier ist immerhin Reinhold Eschers Version von Winnetou zu sehen.

               
           
Letztes Update: 15. Januar 2010