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Die Mumins als Comicfiguren populär zu machen, wurde in Deutschland
immer wieder einmal versucht - jedoch ohne großen Erfolg.
Den Anfang machte - vermutlich in den sechziger Jahren - der Schneider-Verlag,
der zwei querformatige Bände mit gesammelten Comic-Strips veröffentlichte.
1973 und 1974 versuchte es dann der Ravensburger Verlag mit einer
Taschenbuch-Ausgabe, die es auf drei Nummern brachte.
Von 1980 bis 1981 erschienen im Bastei-Verlag immerhin 16 Hefte
mit Zeitungsstreifen.
Auch der Condor-Verlag, dem breiten Publikum vielleicht eher ein
Begriff als langjähriger Hausverlag von Spider-Man in Deutschland,
versuchte sein Glück mit der Muminfamilie 1992. Da aber auch
diese Hefte ähnlich inspirationslos wie die Superhelden-Ausgaben
editiert wurden, war dieser Serie nur eine ganz kurze Laufzeit beschieden.
Erfolgreicher waren die ursprünglich für Tageszeitungen
konzipierten Mumin-Comics in Skandinavien, wo eine ganze Reihe von
Alben veröffentlicht wurden.
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